Wir wollen noch einmal wissen, wie es war: In den Sommern der Achtziger.
Wir wollen noch einmal den Applaus hören, der heute längst verstummt ist.
Das rhythmische Klatschen beim Breakball.
Und wir wollen einen Jungen sehen, der dabei so mitfiebert,
wie wir es einst getan haben.

Im Juli 2005, 20 Jahre danach, schrieb Christoph Amend (31) in der ZEIT:
"Nach dem Matchball sprangen mein Bruder und ich raus auf den Balkon meines
Zimmers und schrieen wild durcheinander, und dann rannten wir durchs ganze Haus,
und in der nächsten Woche meldeten wir uns beim Tennisverein an.
Immer wieder hatten unsere Eltern vorher versucht, uns dazu zu überreden, aber Tennis war uncool.

Das war mit Boris anders. Tennis war cool. Es gab auch einen Sommerhit zum 7. Juli 1985,
von Bruce & Bongo, er hatte den Refrain ,Boris is geil, g-g-g-geil'. Wir kauften uns
Schweißbänder und Schläger, und es dauerte nicht lange, bis wir den Becker-Hecht
imitierten: Das Problem war nur, dass Boris durch die Luft flog und auf weichem
grünen Rasen landete, wir aber auf hartem roten Sand.
Wir hatten sehr viele Schürfwunden in diesem Sommer."


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